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BASF Visual - Sustainability
Auf dieser Seite:  Als erstes Industrieunternehmen CO2-Bilanz vorgelegt  •  Gold Class Mitglied im wichtigsten Nachhaltigkeitsindex  •  Vorreiter in der Berichterstattung  •  Energieeffiziente Fensterrahmenprofile  •  Ökoeffizientes Bindemittel für Korkbodenbeläge  •  Investition in neue Technologien  •  Modellprojekte für nachhaltiges Bauen in Großbritannien und den USA  •  Awards für BASF in Indonesien und Thailand  •  BASF-Katalysatoren für Hongkongs Busse  •  Initiative im Bereich Lebensmittelsicherheit  •  Neue Partnerschaften für nachhaltige Produktion von Obst und Gemüse

 

Juli 2008


Als erstes Industrieunternehmen CO2-Bilanz vorgelegt




Bild: Die Vorstellung der CO2-Bilanz durch Herrn Voscherau
Als weltweit erstes Industrieunternehmen hat BASF Mitte Februar eine umfassende CO2-Bilanz vorgelegt. Die Untersuchung zeigt, dass BASF-Produkte dreimal mehr Treibhausgasemissionen einsparen, als bei der Herstellung aller Produkte emittiert werden. Die Ergebnisse der Studie wurden durch das Öko-Institut Freiburg bestätigt. Bei der Berechnung wurden die Emissionen aus Vorprodukten und Entsorgung miteinbezogen. Für die Zukunft hat sich BASF ehrgeizige Ziele gesetzt: Bei der eigenen Produktion sollen die Emissionen von Treibhausgasen um 25% bis 2020 (Basisjahr 2002) reduziert sowie die spezifische Energieeffizienz der Produktionsprozesse erhöht werden.


Chart: Die CO2-Bilanz der BASF
Für Kunden will man weiterhin neue, innovative Produkte und Lösungen anbieten. Um die strategische Bedeutung des Klimaschutzes zu unterstreichen, wurde Dr. Ulrich von Deessen zum Klimaschutzbeauftragten ernannt. Er wird als Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der BASF die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens auf diesem Gebiet koordinieren. "Der Klimawandel ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen“, sagte von Deessen. BASF verwendet etwa ein Drittel ihrer Forschungsausgaben, über 400 Millionen Euro, für innovative Technologien zum Thema Energieeffizienz, Klimaschutz, Ressourcenschonung und nachwachsende Rohstoffe.

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Gold Class Mitglied im wichtigsten Nachhaltigkeitsindex




Logo: SAM | 2008 Gold Class
Für die Aufnahme in den Dow Jones Sustainability Index, den weltweit bedeutendsten Nachhaltigkeitsindex, bewertet die Ratingagentur SAM (Sustainable Asset Management AG) jährlich die Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen. BASF ist zurzeit zum siebten Mal in Folge im Dow Jones Sustainability Index gelistet. Zum ersten Mal wurden 2008 die aufgenommenen Unternehmen in drei Kategorien unterteilt: SAM Gold, Silber und Bronze Class. BASF wurde aufgrund der überdurchschnittlichen Bewertung als Gold Class Mitglied ausgezeichnet. Dieses Prädikat wird nur vergeben, wenn der Abstand zum führenden Unternehmen eines Sektors weniger als 5% beträgt.


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Vorreiter in der Berichterstattung




Photo: Titelbild des Berichts 2007
Zum ersten Mal veröffentlicht BASF Finanz- und Nachhaltigkeitsinformationen in einem Bericht. Mit der Integration der Aspekte Ökologie, gesellschaftliche Verantwortung und ökonomische Berichterstattung ist BASF erneut Vorreiter. Der Bericht 2007 geht auf Ansprüche von Finanzanalysten, Nachhaltigkeitsexperten und Journalisten gleichermaßen ein, denn Nachhaltigkeitsaspekte werden zunehmend von Finanzanalysten nachgefragt. Die Global Reporting Initiative (GRI), eine Organisation, die weltweit Richtlinien für Transparenz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung erarbeitet, hat für den neuen Bericht das höchste Anwendungslevel A+ bestätigt.

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Energieeffiziente Fensterrahmenprofile




Foto: Neue (links) und herkömmliche (rechts) Fensterrahmenprofile im Vergleich
BASF hat zusammen mit Fenstersysteme-Hersteller aluplast eine Marktneuheit entwickelt: Energieeffiziente Fensterrahmenprofile mit thermoplastischen Kunststoffverstärkungen. BASF hat speziell für aluplast eine Variante des Kunststoffs Ultradur® High Speed (PBT) entwickelt. Anstelle von Metall wird nun Kunststoff in den Fensterrahmenprofilen verarbeitet. Mit Hilfe dieses Kunststoffs konnte aluplast ein besonders wärmedämmendes und gleichzeitig wirtschaftliches Fenstersystem entwickeln. Die Wärmedämmqualität konnte durch Ultradur® um 20 Prozent verbessert werden. Des Weiteren sind die Fensterrahmenprofile um bis zu 60 Prozent leichter, was den Transport und das Einbauen erleichtert. Langfristig plant aluplast alle Systeme auf Ultradur® umzustellen.

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Ökoeffizientes Bindemittel für Korkbodenbeläge




Foto: Ein Mädchen sitzt auf dem Boden und liest
Geringer Rohstoff- und Energieverbrauch, geringe CO2-Emissionen bei vergleichbaren Lebenszykluskosten - dies sind nur einige der Vorteile, die die Korkbodenbeläge mit dem neuen BASF-Bindemittel Acrodur® bieten. Bei einer Ökoeffizienz-Analyse, die BASF in Zusammenarbeit mit Amorim, dem größten Unternehmen in der Herstellung von Korkprodukten, durchgeführt hat, erwiesen sich Korkbodenbeläge mit Acrodur® als ökoeffizienter als alle verglichenen Beläge. Bei Herstellung und Verarbeitung des Naturprodukts Kork fallen nur geringe Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen an; der Energie- und Rohstoffverbrauch ist vergleichsweise niedrig. Kork besitzt sehr gute Isoliereigenschaften und hilft nicht nur Energie und CO2, sondern damit auch Heizkosten einzusparen. Acrodur®, das neue Bindemittel von BASF, ist ein Acrylat-Bindemittel auf Wasserbasis, das sich vor allem durch geringe Geruchs- und Emissionsbelastungen auszeichnet. In Folge der positiven Ergebnisse der Ökoeffizienz-Analyse verwendet Amorim ab sofort Acrodur® in seinen weltweit verkauften Marken WICANDERS®, ipocork® und CORKLIFE®.

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Investition in neue Technologien



Die BASF Venture Capital GmbH beteiligt sich am Wagniskapitalfonds Fintech GIMV Fund L.P. (FGF), der in Japan in Start-up-Unternehmen mit neuen Technologien investiert. Dabei handelt es sich um Life Sciences, alternative Energiegewinnung und -speicherung, Materialwissenschaften sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Fonds wurde zunächst mit 38 Millionen € ausgestattet. BASF beteiligt sich mit 1,4 Millionen €. Das Investment ermöglicht der BASF einen weiteren Zugang zu innovativen Technologien in Japan. Die fünf BASF-Wachstumscluster Energiemanagement, Rohstoffwandel, Nanotechnologie, Pflanzenbiotechnologie und Weiße Biotechnologie können so noch intensiver gefördert werden.

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Modellprojekte für nachhaltiges Bauen in Großbritannien und den USA




Foto: Das BASF-Haus - ein Niedrigenergie-Bauprojekt im englischen Nottingham
In Nottingham wurde Ende Januar das BASF-Modellhaus eröffnet. Dieses Niedrigenergiehaus ist Teil des Projekts "Creative Energy Homes", einer Zusammenarbeit zwischen BASF und der Universität von Nottingham. Ziel des Projekts ist es, Energie durch verbesserte Isolierung einzusparen, erneuerbare Energien zu verwenden und die Häuser gleichzeitig zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Das Haus wurde unter anderem mit modernsten Baustoffen von BASF wie Neopor®, Elastopor® und Micronal PCM® für eine energieeffiziente Isolierung ausgestattet. Auf dem Dach wurden Solarzellen installiert; Wärme wird aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Ein ähnliches Projekt unterstützte BASF in den USA. Unter der Leitung des Unternehmens Cherokee, dem führenden Investor in nachhaltige Umgestaltung ungenutzter Industrieflächen, wurde dort das Green HomeTM gebaut. Es soll als Modellhaus für sanierungsbedürftige Häuser auf Cherokee Grundstücken dienen. BASF lieferte für dieses Projekt energieeffiziente Baustoffe und technische Unterstützung. Diese Baustoffe trugen dazu bei, dass das Projekt eine Platin-Auszeichnung vom U.S. Green Building Council erhielt.

Weitere Informationen GB (englisch)

Weitere Informationen USA (englisch)




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Awards für BASF in Indonesien und Thailand




Foto: Henry Choo, Vorsitzender von BASF Indonesia, nimmt die Auszeichnungen entgegen
Das nationale Komitee Responsible Care® Indonesia hat BASF Indonesia zum Gewinner der "Platinum Circular and Golden Awards" gewählt. Das Komitee des Wettbewerbs untersuchte die Umsetzung von Responsible Care® in Chemie-Unternehmen. BASF wurde für exzellentes Responsible Care® Management ausgezeichnet. Henry Choo, Vorsitzender von BASF Indonesia nahm die Auszeichnungen entgegen: "Die Ehrung zeigt den aktiven Einsatz der BASF für die weltweiten Responsible Care®-Initiativen der chemischen Industrie."


Foto: BASF Thailand erhält die Auszeichnung "Code of Conduct Excellence"
Eine zweite Auszeichnung hatte kurz zuvor BASF Thailand erhalten. Für einen hohen Standard im Bereich "Corporate Governance" wurde die BASF von der thailändischen Handelskammer mit dem "Code of Conduct Excellence" ausgezeichnet.

Weitere Informationen Indonesien (englisch)

Weitere Informationen Thailand (englisch)




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BASF-Katalysatoren für Hongkongs Busse




Foto: ein Bus im Hongkonger Verkehr
Die Hongkonger Verkehrsbetriebe haben einen Auftrag an BASF Catalysts vergeben. Im Rahmen eines Nachrüstungsprogramms liefert BASF Diesel-Rußpartikelfilter für mehr als 2500 Linienbusse in Hongkong. Nach zahlreichen Untersuchungen entschieden sich die Verkehrsbetriebe schließlich für die DPX™ Max-Filter von BASF, die den Ausstoß von Partikeln und Ruß um mehr als 85 Prozent verringern können. Vorbild war der Erfolg bei der Emissionsbekämpfung in Peking; die chinesische Großstadt hatte bereits 2007 viele ihrer Busse mit BASF-Katalysatoren ausgestattet. Grund für die Initiative ist die steigende Zahl der Fahrzeuge in Hongkong; der größte Teil der Schadstoffemissionen im Straßenverkehr wird von Dieselfahrzeugen verursacht. Die Regierung hat deshalb mehrere Initiativen zur Senkung des Schadstoffausstoßes gestartet, darunter auch ein Programm zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Die DPX™-Technologie von BASF wurde mit dem ersten Nachrüstungszertifikat für Linienbusse der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA ausgezeichnet.

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Initiative im Bereich Lebensmittelsicherheit




Foto: Verschiedene Nahrungsmittel
Insbesondere bei Lebensmitteln wollen Verbraucher heutzutage genau wissen, was sie kaufen und wie es produziert wurde. Die Anforderungen an die Hersteller von Futter- und Nahrungsmitteln bei Sicherheit, Qualität, Rückverfolgbarkeit sowie der umweltgerechten Herstellung der einzelnen Produkte sind gestiegen. Die BASF-Geschäftseinheit Nutrition Ingredients hat ein Verfahren entwickelt, das genau diese Aspekte für die Kunden transparent macht.


Logo: S.E.T. - Sustainability, Eco-Efficiency und Traceability
BASF hat die so genannte S.E.T.-Initiative (Sustainability, Eco-Efficiency und Traceability) gestartet, die Herstellern hilft, nachzuvollziehen, mit welchen Stoffen und unter welchen Umständen ein Produkt hergestellt wurde. S.E.T. basiert auf der Ökoeffizienz-Analyse, bei der der gesamte Lebensweg eines Produktes analysiert wird. "Bei S.E.T. übertragen wir dieses Prinzip auf unsere Lebensmittelinhaltsstoffe und unsere Zusatzstoffe für Futtermittel und machen damit Nachhaltigkeit fassbar", sagte Dr. Christoph Günther, verantwortlich für diese Initiative. Über die globale Plattform GTNet® (Global Traceability Network), die in der Lebensmittelbranche dem gezielten Austausch von Produktinformationen dient, sind die Daten weltweit für jeden Kunden verfügbar.

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www.set-initiative.com (englisch)




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Neue Partnerschaften für nachhaltige Produktion von Obst und Gemüse




Foto: Sträucher mit Erdbeeren
Unter dem Motto "Living Food Quality Together" baut der BASF-Unternehmensbereich Crop Protection Partnerschaften und gemeinsame Projekte in den Lebensmittel-Wertschöpfungsketten aus. BASF ist gemeinsam mit dem Service Provider Peter Vetter, dem unabhängigen Analyseinstitut U.I.S. und dem WWF Partner im "Best-Alliance"-Projekt für nachhaltigen Vertragsanbau, das von der REWE Group initiiert wurde. Die Partnerschaft zur Produktion von Erdbeeren in Premiumqualität startete 2006 als Pilotprojekt in Spanien in der Region Huelva und wurde seitdem erheblich ausgeweitet. Gemeinsam haben BASF und REWE Erdbeer-Produzenten ausgewählt, die ihre Erdbeeren ausschließlich in einem kontrollierten System anbauen, der so genannten "guten landwirtschaftlichen Praxis".


Foto: Zwei Männer in einem Feld voller Erdbeeren
Dabei wurden die Teilnehmer sowie die Anbauflächen nach strengen Kriterien ausgewählt, zu denen vor allem auch eine besonders nachhaltige Produktion gehört. Während der gesamten Saison begleitet BASF den Anbau der Erdbeeren und berät die Produzenten in Fragen der optimalen Pflanzenschutzmittelstrategie. Diese wird jeweils sehr individuell an die lokalen Bedingungen und Erfordernisse angepasst. Während der Saison unterzieht U.I.S. Ibérica, ein unabhängiges Prüfinstitut, die Früchte strengen Kontrollen. Eine solche neuartige Zusammenarbeit mit Partnern der ganzen Wertschöpfungskette ermöglicht eine Obst- und Gemüseproduktion, die den gestiegenen Erwartungen der Verbraucher heute entspricht. BASF Crop Protection sieht hierin ein erfolgreiches und wichtiges Zukunftsmodell und evaluiert auf Basis dieses Pilotprojektes eine Weiterentwicklung.

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Kontakt:

Tanja Castor
BASF SE
Sustainability Center

Telefon: +49 621 60-97322
Fax: +49 621 60-95873
E-Mail: tanja.castor@basf.com
Internet:  http://www.basf.de/nachhaltigkeit




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Aktuell

06. Okt. 2008
BASF erhält europäischen Preis für CO2-Bilanz


22. Sep. 2008
BASF ist Spitzenreiter bei Transparenz im Klimaschutz


04. Sep. 2008
BASF ist Branchenführer beim Thema Nachhaltigkeit


22. Jan. 2008: Neue Seite zur Sicherheitsforschung von Nanomaterialien

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