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Biokraftstoffe können den CO2-Ausstoß verringern. Allerdings zeichnen sich Herausforderungen in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Sozialverträglichkeit ab. Ein auf Nachhaltigkeitskriterien basierendes, international anerkanntes Zertifizierungssystem für Biokraftstoffe kann Abhilfe schaffen.  |

Dialog und Gedankenaustausch sind die Schlüssel zum dauerhaften Erfolg von weitreichenden Innovationen wie nachwachsenden Rohstoffen. Um diesen voranzutreiben, veranstaltete die BASF einen Kongress mit dem Thema "Wege zur Nachhaltigkeit – Die Rolle nachwachsender Rohstoffe" in Berlin.  |

Die BASF setzt sich konsequent dafür ein, wertvolle fossile Rohstoffe und Energieträger so effizient wie möglich zu nutzen. Nur weniger als fünf Prozent der fossilen Rohstoffe gelangen in die stoffliche Verwendung durch die Chemie. Dennoch: Als "The Chemical Company" nimmt die BASF ihre Verantwortung für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement sehr ernst. Sie tut dies in dreifacher Hinsicht:
- durch Produktinnovationen, mit denen hohe Energiesparpotenziale etwa in den Bereichen Wohnen und Mobilität realisiert werden können,
- durch eine effiziente Energieversorgung ihrer Produktionsanlagen zum Beispiel auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung,
- und durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen zur Herstellung chemischer Produkte, wo immer es möglich und sinnvoll ist.

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Die fossilen Ressourcen sind nicht unendlich verfügbar. Deshalb müssen wir, wie die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft, langfristig unabhängiger davon werden. Diesen Übergang gilt es wirtschaftlich, ökologisch und sozialverträglich zu gestalten. Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor drei großen Aufgaben:
- Wir müssen den Verbrauch fossiler Ressourcen deutlich senken, um mit den vorhandenen Vorräten noch möglichst lange Zeitauszukommen. Zeit, die wir nicht ungenutzt lassen dürfen, sondern in Forschung und die Entwicklung neuer Technologien investieren müssen.
- Wir müssen auf dieser Basis langfristig einen angemessenen Ersatz für die fossilen Ressourcen finden.
- Wir müssen den Übergang so gestalten, dass wir wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleiben und Beschäftigung erhalten.

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Der derzeitige Anteil von nachwachsenden Rohstoffen an der organisch chemischen Produktion in Deutschland liegt mit etwa zwei Millionen Tonnen bei rund zehn Prozent. Für die Mehrzahl der Wertschöpfungsketten in der chemischen Industrie sind heute jedoch Olefine und Aromaten die wichtigsten Ausgangsstoffe. Sie werden hauptsächlich durch Aufspalten von Rohbenzin (Naphtha) erzeugt. Als alternativer Rohstoff kommt aber auch Erdgas in Betracht, da eine flächendeckende Umstellung der Chemieproduktion auf nachwachsende Rohstoffe mittelfristig nicht möglich ist. Für ihre Forschungsarbeiten im Bereich "Rohstoffwandel" investiert die BASF in den Jahren 2006 bis 2008 100 Millionen Euro.

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