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Verfahrensinnovation sichert weltweite Versorgung
 Bei der Herstellung von Halbleitern, Pharmazeutika oder Pflanzenschutzmitteln spielt Hydroxylamin in der Form der Freien Base (HAFB) eine Schlüsselrolle, und die BASF verfügt über ein einzigartiges Verfahren zur Herstellung dieses wichtigen Produkts. Als einziger Produzent sichert die BASF heute die weltweite Versorgung mit dieser Schlüsselchemikalie.

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Der Schlüssel: ein wirksamer Stabilisator
 Ausgangspunkt für die Entwicklung der anspruchsvollen Technologie war das Auffinden eines wirksamen Stabilisators im Jahre 1995. Denn bei HAFB handelt es sich um eine sehr empfindliche Verbindung, die leicht zerfällt. In den folgenden Jahren entwickelte das Projekt-Team eine Anlage mit einer kontinuierlichen Verfahrensführung, in der HAFB zu einer 50-prozentigen wässrigen Lösung aufkonzentriert wird. Anfang 1999 konnte die neue Produktionsanlage in Betrieb genommen werden. Das Vermarktungskonzept für HAFB wird seither erfolgreich umgesetzt.

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Produktionskapazität mehrfach erhöht
 Um Engpässe bei den Kunden zu vermeiden, musste die Produktionskapazität für HAFB in den vergangenen Jahren mehrfach kurzfristig erhöht werden. Sie liegt aktuell bei 7000 Tonnen pro Jahr (gerechnet als 50-prozentige Lösung) und hat sich damit seit Produktionsbeginn mehr als verdoppelt. Der Weltmarkt für HAFB ist seit Produktionsaufnahme der BASF 1999 um 30 Prozent gewachsen und wird sich weiterhin überdurchschnittlich entwickeln.

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Innovationspreisträger
 Dr. Albrecht W. Friederang, Thomas Pöllath, Dr. Hans-Michael Schneider, Dr. Otto Watzenberger Dr. Hans Jörg Wilfinger Dr. Karl-Heinz Wostbrock

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